DTK Gruppe Verden-Walsrode e.V.
                                                                                    im Deutschen Teckelklub 1888 e.V.


1. Gruppenabend am 01. April

Unser Gruppenabend mit dem Vortrag von Seeben Arjes "Design der Natur" war sehr gut besucht. Der Vortrag war sehr gut bebildert, interessant und informativ - aber auch kritisch.  Er mahnte in seinem Vortrag zu einem stetigen, besonders behutsamen Umgang mit der Natur, damit die Zusammenhänge nicht übersehen werden. Die Natur klagt nicht, bevor sie verschwindet, ermahnte Arjes und machte sich an diesem Abend erneut zu einem Anwalt für die Natur und ihre Tiere.

Die, die etwas mehr Zeit mitgebracht hatten, haben sich  im Anschluß zu einem gemütlichen Essen zusammengerottet - ein gemütlicher Abschluss nach einem gelungenen Abend.



Zuchtschau am 5. Mai

Am 05.05.2019 fand, zum wiederholten Mal, die Zuchtschau, der DTK Gruppe Verden-Walsrode e. V. in Dreikronen statt. Bei sonnigem, aber kalten Wetter traten 13 Hunde zur Schau an, um eine gute Bewertung von der Richterin Frau Wein-Gysae aus Ebstorf, zu erhalten.

Nach genauer Begutachtung von der Richterin und unserer Zuchtwartin Elke Werth, liefen sie im Ring einige Runden. Immer unter Beobachtung von Frau Wein-Gysae, die dann im Anschluss ihr Ergebnis bzw. Bewertung mitteilte. 

Von den 13 Hunden, im Alter zwischen 10 Monaten und 3 Jahren, wurden 9 mit Sehr Gut und 4 mit Vorzüglich bewertet.

Quin von de Dreyster Drift, RH, geführt von Melanie Graßl, wurde als Ausstellungsbester prämiert.

Illy vom Rehsprung, Kurzhaar, geführt von Axel Grabowsky, als Gruppenbester.

Familie Sprengler hat uns erneut Ihr Gelände rund um den Krup Dreikronen zur Verügung gestellt. Dafür bedanken wir uns.


Anschuss-Seminar am 29. Juni

Am 29. Juni veranstaltete unsere Gruppe ein Seminar zur Erkennung von Verletzungsmustern bei verletztem Wild unter der Leitung des erfahrenen Schweißhundeführers und Försters Harald Westermann.

Verletzungen von Wildtieren mit nicht sofort tödlichem Ausgang kommen im Straßenverkehr, wie leider auch u.a. im Rahmen der Jagdausübung, immer wieder vor. Durch den Einsatz von speziell dafür ausgebildeten Jagdhunden versuchen Jäger das verletzte Tier schnellstmöglich im Rahmen einer Nachsuche aufzufinden, und von seinen Qualen zu erlösen. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gelingen einer effizienten Nachsuche, ist die Festlegung der richtigen Nachsuchestrategie. Dieses zu erlernen, war Inhalt des Seminars. Anhand von praxisbezogenen Beispielen, sogenannten Pirschzeichen, zeigte der Schweißhundeführer und Förster Harrald Westermann auf, wie diese in ihrer Gesamtheit richtig zuzuordnen und auszuwerten sind.

„Dackel, Dachshunde“ oder im jagdlichen Sprachgebrauch „Teckel“, werden häufig nur die Rolle eines Bauhundes zuerkannt. Seine hervoragende Nase und sein extremer Finderwille prädestinieren ihn jedoch auch zur Nachsuche auf verletztes Wild.

Die Ausbildung der Teckel erfolgt Am 29. Juni veranstaltete hierbei auf einer ca. 1 km langen Wundfährte. Zusätzlich wird die Fährte mit Schalen getreten, um die Hunde dahingehend zu trainieren, auch im Witterungsgewirr von Wildschweinrotten oder Hirschrudeln gezielt das verletzte Tier zu verfolgen, insbesondere, wenn es sich verletzt von der Gruppe entfernt oder zurückbleibt.

„Das Seminar bildete eine praktische Ergänzung der Ausbildung unserer Hunde. Aufgrund der großen Anzahl von Anwendungsbeispielen und den Berichten diesbezüglicher Erfahrungen durch einen erfahrenen Schweißhundeführer wie Harald Westermann, sind wir nunmehr noch besser in der Lage, die Situation am Beginn der Wundfährte einzuschätzen“, so Ulf Magnus Wolkersdorfer, 1. Vorsitzender der Gruppe Verden-Walsrode.

Zu den Teilnehmern des Seminars zählten auch Mitglieder der „Junge Jäger AG“ der Jägerschaft Fallingbostel. Alina Schütte, Obfrau der Junge Jäger AG, sagte hierzu: „Für Junge Jäger und Jägerinnen ist es sehr wertvoll, nach dem „Grünen Abitur“ möglichst viele praxisbezogene Einblicke zu bekommen. Die realitätsnahe Präsentation der Beispiele wird uns in der Zukunft helfen, Situationen mit verletztem Wild besser beurteilen zu können.“


Teckelwandertag am 18. August

Wir trafen uns morgens zu unserem jährlich Teckelwandertag in Rethem Moor, am Sportheim/ Schützenhaus.

Am Treffpunkt bestiegen wir mit unseren Hunden ein Treckergespann und ließen uns unter Führung von Heinz Weber gemütlich durch die Moorlandschaft des NSG Lichtenmoor kutschieren. Leider setzte unterwegs der Regen ein. Da es aber bekanntlich kein schlechtes Wetter - sondern nur schlechte Kleidung gibt, konnte dies unsere gute Laune nicht beeinflussen. Unterwegs gab Heinz uns Erläuterungen zu verschiedenen Aspekten der Landnutzung. Wir hatten Gelegenheit unterwegs auszusteigen und ein Stück zu wandern - wer nicht laufen mochte blieb auf dem Wagen. Gegen 12:00 Uhr trafen wir dann wieder am Ausgangspunkt ein. Nachdem die Vierbeiner versorgt waren, konnten die Zweibeiner das erlebte bei Gegrilltem, Beilagen und kühlen Getränken vertiefen. Kaffee und Kuchen rundete nach alter Tradition das Beisammensein ab.


2. Gruppenabend am 01. Oktober

Unser Gruppenabend im Krug Dreikronen in Hünzingen war mit  21 Teilnehmern sehr gut besucht. Unser 1. Vorsitzender Ulf-Magnus Wolkersdorfer begrüsste die Anwesen und leitete so das Treffen ein. Michael Tippenhauer gab einen kurzen Bericht über die Ausbildungsaktivitäten und Prüfungsergebnisse des Jahres ab. Erste Pläne für das kommende Jahr wurden geschmiedet.  Der Abend endete nach einen gemeinsamen Essen.


Jahreshaupversammlung am 03. Dezember

Die Versammlung war mit 24 Teilnehmern gut besucht. Der 1. Vorsitzende Ulf-Magnus Wolkersdorfer eröffnete die Versammlung. Nach einer Schweigeminute für ein verstorbenes ehemaliges Gruppenmitglied gab er seinen Jahresbericht ab. Im Anschluß überreichte Magnus unserem längjährigen Gruppenmitglied Günter Schmiedeke ein Präsent zu seinem 90igsten Geburtstag. Günter war viele Jahre unser Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluß eine kleine Überraschung - ein Ständchen für Günter durch 4 Bläser der Bläsergruppe Jägerschaft/Hegering Fallingbostel. Danach folgte der Bericht des Obmanns für den Jagdgebrauch mit den anschließenden Ehrungen der besten Hunde  (siehe die besten des Jahres). Danach folgten die Berichte der Zuchtwartin, der Kassenwartin und des Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit. Anträge bzw. Anregungen von Mitgliedern wurden nicht eingebracht.

Michael Tippenhauer trat von seinem Amt als Obmann für den Jagdgebrauch zurück. Magnus dankte Ihm für die 10 Jahre in der er sich um die Hundeausbildung gekümmert hatte.

Die Versammlung wurde bei einem gemeinsamen Essen geschlossen.